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Nach dem Besuch in Yala wollten wir von der nächsten Unterkunft aus noch eine Safari im Udawalawe-Nationalpark unternehmen, um Elefanten zu sehen. Außerdem war ein Ruhetag geplant, weshalb uns ein schönes Hotel mit Pool gerade recht kam: das Jungle Paradise. Es handelt sich um ein hochbewertetes Boutique-Hotel, das für seine idyllische Lage inmitten der Natur und die Nähe zum Nationalpark bekannt ist. Da das Hotel sehr beliebt ist und nur über eine begrenzte Anzahl an Zimmern verfügt, empfiehlt sich eine frühzeitige Buchung.
Bei der Ankunft wurden wir sehr herzlich von Dim begrüßt, erhielten einen Cappuccino und lernten sogleich eine Besonderheit des Hauses kennen: Hier gibt es eine hervorragende Siebträger-Kaffeemaschine und somit sehr gute und leckere Kaffeespezialitäten.
Auch der Service ist ausgesprochen nett, wobei besonders Chathura als aufmerksamer Ansprechpartner vor Ort zu nennen ist, der sich um das Wohl der Gäste kümmert und bei der Planung von Aktivitäten unterstützt. Unsere Koffer wurden direkt in den Bungalow gebracht. Das gesamte Gelände ist gut gepflegt und bietet eine friedliche sowie entspannende Atmosphäre.
Direkt hinter den vier Bungalows befindet sich der große Infinity-Pool, der nach einer Safari zur Abkühlung einlädt. Im Jungle Paradise gibt es hochwertige Liegen mit bequemen Auflagen, von denen einige sogar unter einem schützenden Sonnendach im Schatten stehen. Für die Liegen am Poolrand gibt es einzelne Sonnenschirme.
Als wir ankamen, waren alle Liegen besetzt, wobei die meisten Gäste aus England stammten. Wir sind daher meist am Morgen schwimmen gegangen, wenn die anderen Gäste bereits auf Safari waren oder noch schliefen, sodass wir den Pool ganz für uns allein hatten.
Das Hotel bietet zudem private Touren in eigenen 6-Sitzer-Jeeps an. Wir hatten Glück und konnten für den nächsten Tag ab 12:30 Uhr eine sechsstündige Safari in den Nationalpark buchen. Mehr dazu auf den Seiten Udawalawe-Nationalpark und Elefanten im Udawalawe Nationalpark.
Es gibt ein hauseigenes Restaurant, das traditionelle srilankische Küche, Pasta und Burger serviert. Man speist teilweise auf einer erhöhten Terrasse mit Blick über die Baumwipfel des Dschungels, wo man mit etwas Glück auch Vögel beobachten kann.
Zusätzlich stellt das Hotel kostenlose Leihfahrräder zur Verfügung, um die Umgebung und den nahen Udawalawe-See zu erkunden.






Das Jugle Paradise liegt an einer ruhigen Straße in einem Wohngebiet am Rand vom Dschungel, die Adresse lautet 2066 1/2, Ekamuthugama, Usweliara, Udawalawa 70190. Der Eingang zum Udawalawe-Nationalpark befindet nur etwa 15 Minuten Fahrt entfernt.
Das Waisenhaus für Elefantenbabys ist ebenfalls nach 10 Minuten Fahrt erreichbar, wir haben aber auf einen Besuch dort verzichtet und lieber Elefantenbabys mit ihren Müttern im Park fotografiert.






Das Hotel bietet zwei luxuriöse, 70 m² große Apartments mit zwei Schlafzimmern an, die ideal für bis zu vier Personen geeignet sind. Hinzu kommen zwei Deluxe-Doppelzimmer, ein Dreibettzimmer sowie ein spezielles Familienzimmer.
Alle Zimmer sind geräumig, klimatisiert und verfügen über private Balkone oder Terrassen mit Blick in den Garten oder den Dschungel. Zur Ausstattung gehören Himmelbetten mit Moskitonetzen, moderne und großzügige Badezimmer sowie kostenfreies WLAN.
Wir hätten auch das obere Apartment buchen können, doch es erschien uns zu groß, und eine eigene Küche benötigten wir nicht. So entschieden wir uns für das noch freie Dreibettzimmer. Das Apartment haben wir uns vor Ort bei einem Zimmerwechsel einmal angesehen; von dort aus schaut man weit über den Wald und hat zwei gemütliche Liegen auf der eigenen Terrasse. Allerdings ist der Weg von dort bis zum Pool etwas weiter.
Von unserem 25 m² großen Bungalow aus blickten wir direkt in den Wald, doch zu unserer Enttäuschung ließ sich dort kaum ein Vögelchen blicken. Auf der Terrasse gibt es bequeme Stühle, in unserem Fall sogar drei, sowie einen kleinen Tisch. Außerdem steht dort ein großer Handtuchtrockner aus Holz, auf dem man die Badehandtücher trocknen kann.
In dem großen Bett mit Moskitonetz haben wir sehr gut geschlafen, und auf dem dritten Bett konnten wir unsere Kleidung ausbreiten. Das war sehr praktisch, da es weder einen Kleiderschrank noch Kleiderbügel gab. In einer Ecke konnte man sich Tee und Kaffee zubereiten, zudem stand dort eine große Flasche mit Spritzaufsatz und Citronella-Öl gegen die Moskitos bereit. Es gibt einen kleinen Kühlschrank und einen Safe.
Wasser wird hier in bunte Flaschen mit Bügelverschluss abgefüllt, davon standen drei im Zimmer und man konnte sie jederzeit auffüllen lassen. So wird Plastikmüll etwas vermieden, im Hof stand auch ein Sammelcontainer für Plastik.
Für die leeren Koffer gab es im Zimmer recht wenig Platz; wir stellten sie in die Ecke neben der Tür. Neben dem dritten Bett führt eine Glastür in das benachbarte Badezimmer.
Das Badezimmer ist, im Gegensatz zum Schlafraum, sehr großzügig geschnitten und nach oben hin offen gestaltet. Die Tür schließt automatisch wieder, sodass Gäste sie nicht versehentlich offen stehen lassen können, während die Klimaanlage im Zimmer läuft.
Die geräumige Dusche mit kleinem Durchlauferhitzer funktionierte einwandfrei, und rund um das Waschbecken gab es erfreulich viel Ablagefläche. An der Wand hing ein Standard-Hotelfön mit fester Verkabelung, wo auch eine Steckdose für den Rasierer integriert war.








Zum Frühstück konnte man im Jungle Paradise von einer Karte aus drei Varianten wählen: ein Western-Frühstück oder ein Sri-Lanka-Frühstück, das jedoch Elemente enthielt, die wir nicht so gerne mögen, wie String Hoppers und Milchreis. Dazu gab es noch ein veganes Frühstück, das uns ebenfalls nicht ansprach. Wir haben uns daher an allen drei Tagen für die westliche Variante entschieden.
Man sitzt sehr schön in der ersten Etage des Restaurants mit Blick ins Grüne. Mit etwas Glück lassen sich am Morgen hier auch Vögel beobachten, weshalb wir unsere Kamera stets dabeihatten. Das hat sich gelohnt, da wir einen Kuckuck fotografieren konnten, während die Paradies-Schnäpper leider mehrmals zu schnell vorbeiflogen.
Eine Besonderheit in diesem Hotel ist der Kaffee. An der Rezeption steht eine professionelle Maschine, und man darf sich neben dem üblichen Kaffee oder Tee im Becher zwei Spezialitäten aussuchen. Der Kaffee ist sehr gut und stark, wir tranken meist einen Latte und einen Cappuccino zum Frühstück. Natürlich konnte man diesen auch tagsüber gegen Bezahlung bestellen, was wir zweimal getan haben.
An den ersten beiden Tagen bestellten wir pochierte Eier, die auf einer Scheibe von Supermarkt-Toastbrot serviert wurden. Dazu gab es jedoch auch dicke, getoastete Stücke vom lokalen Brot, das uns viel besser geschmeckt hat. Das haben wir auch lobend erwähnt, doch leider gab es am letzten Morgen dann nur noch das eher geschmacklose Standard-Toastbrot.
Dazu wurden Butter, Früchte, eine wenig aromatische Erdbeermarmelade und leckere, mit Zimt und Honig gefüllte kleine Pfannkuchen gereicht, die hier sehr dünn und fein zubereitet waren. Die Portionen waren etwas kleiner als zuvor im The Den at Yala, aber immer noch reichlich, und wir hätten auf Wunsch sicherlich noch Nachschlag bekommen.




An der Wand der Rezeption hängt eine große Tafel mit einer Auswahl typischer Gerichte. Für das Abendessen sollte man seine Wünsche bis 17:00 Uhr angemeldet haben, und nach dem Abendessen kann bereits das Frühstück für den nächsten Morgen bestellt werden. Am Abend sitzt man etwas geschützter im unteren Bereich des Restaurants.
Für den ersten Abend suchten wir uns aus der Karte zunächst einen Papayasalat mit Shrimps zum Teilen aus. Danach wählte jeder ein Chicken-Kottu, wobei die Hühnerstücke darin allerdings sehr klein waren.
Am zweiten Abend bestellte Michael einen Thunfisch, der mit Fritten und Salat serviert wurde. Ich hatte mich für Reis und Curry entschieden, wozu es Bohnen, Möhren, Kartoffeln, Huhn und Dal gab. Als Nachtisch bestellten wir Schokoladeneis, dessen Portion sehr üppig und lecker war.
Auch am letzten Abend haben wir hier gegessen. Michael bestellte Pasta mit scharfer Tomatensauce, während ich mich für gebratene Tintenfischringe entschieden hatte. Anstelle von Fritten und Salat bestellte ich aber gebratene Nudeln dazu, die ich auch prompt erhielt. Das Eis war am Vortag so gut gewesen, dass wir es einfach noch einmal bestellen mussten.
Das Essen empfanden wir insgesamt als guten Durchschnitt, es war lecker, aber nicht wirklich etwas Außergewöhnliches. Bezahlt haben wir am Ende insgesamt knapp 31.000 LKR für drei Abendessen mit Getränken sowie zweimal Kaffee am Nachmittag für zwei Personen.







Eine angenehme Unterkunft mit schönem Pool nahe dem Udawalawe Nationalpark.
Hier ist ein Link zur Webseite vom Jungle Paradise.

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