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Das Hotel mit dem etwas sperrigen Namen "Lanka Beach Boutique Bungalows & Grand Villa" war für uns ein richtiger Wohlfühlort, den wir sicher beim nächsten Mal wieder besuchen würden. Die Anlage liegt direkt am kilometerlangen Sandstrand von Rekawa. Der Strand ist hier sehr naturbelassen und oft menschenleer, er bietet viel Platz für Spaziergänge. Hier liegt zwar ein Hotel am anderen und sie sind fast alle eingezäunt in Richtung Strand, damit die freilaufenden Hunde nicht herein reinkommen. Trotzdem ist es sehr ruhig.
Das Lanka Beach ist eine extrem saubere Anlage. Es gibt hier rundum keinen Massentourismus, die Umgebung ist geprägt von Kokosplantagen, Lagunen und kleinen Fischerdörfern. Rekawa ist weltberühmt für das Turtle Conservation Project. Die Schildkröten-Beobachtungsstation ist nur eine kurze Tuk-Tuk-Fahrt (ca. 2–3 km) entfernt. Nachts kommen hier oft Meeresschildkröten zur Eiablage an den Strand. Das haben wir leider nicht erlebt.
Das Resort hat den Vorteil, dass direkt nebenan noch ein freies Grundstück mit hohen Palmen ist und auf der anderen Seite die eigene Villa in gleicher Bauweise, die an Familien vermietet wird. An diesem Strandabschnitt findet man zahlreiche andere Hotels, von Luxus für über 300 Dollar bis hin zu einfachen Unterkünften. Dazwischen ein paar Spas und kleine Restaurants, die wir leider nicht genutzt haben.
Drei Nächte waren zu wenig. Als uns das auf den Aufenthalt hier folgende Hotel die drei nächsten Nächte kurzfristig stornieren musste wollten wir zuerst hier verlängern. Leider war schon ausgebucht, so haben wir uns für das Ravanna Garden entschieden.
Hier beim Lanka Beach handelt es sich im ein gut geführtes und gut gepflegtes Strandhotel mit sehr nettem Service, einem schönen offenen Restaurantbereich mit Meerblick und einem einladenden Infinity-Pool zum Schwimmen.
Da es nur 6 Zimmer hat, ist es nie voll und die Gäste verteilen sich. Man bekommt immer eine Liege am Pool oder am Strand. Hier stehen schwere Holzliegen mit Auflagen direkt unter den schattigen Palmen im Sand. Man kann stundenlang hier liegen und ab und zu mal im Pool schwimmen gehen, wenn einem das Meer zu rauh ist mit seiner Brandung und den starken Strömungen.
Auch das ganztägig geöffnete Restaurant ist für Drinks oder Snacks nicht weit, die dann auch an den Strand zur Liege gebracht werden. Das WlAN funtioniert überall im Hotel. Praktisch sind auch Kleinigkeiten wie Fußduschen am Eingang vom und am Pool sowie an den Zugängen zu den Zimmern. Hier kann man sich den Sand vom Strand abspülen.
Wir haben hier auch den Wäscheservice in Anspruch genommen, am zweiten Tag war alles frisch gewaschen.







Das Resort liegt in Rekawa Beach ca. 10 km östlich von Tangalle-Stadt an der Modara Beach Road. Die Zufahrt erfolgt über eine teilweise holprige Straße. Sie führt vorbei an einer Lagune, in der sich viele Vögel tummeln. Ein Spaziergang dorthin hat sich gelohnt.
Der Weg in die andere Richtung endet in einer Sackgasse an einer weiteren Lagune an einer Flußmündung. Hier gibt es eine Anlegestelle und mehrere Anbieter, die Touren mit Paddel oder Kanufahrten auf der Lagune anbieten.
Wir haben eine Fahrt am Nachmittag gemacht, mehr dazu auf der Seite Kahandamodara Lagune. Gelohnt hat sich auch ein Ausflug zum schönen Cave Temple Mulgirigala mit vielen Stufen, den ich auf einer eigenen Seite vorstelle.






Das Hotel verfügt neben der 255 m² großen Villa mit vier Schlafzimmern über sechs weitere Zimmer. Es gibt zwei Bungalows – einer direkt am Pool und einer gegenüber –, die als Zimmer mit Meerblick vermietet werden. Diese bieten im Inneren zusätzlich eine Nische mit Fenster und Kissen zum Sitzen. An der Terrasse laufen jedoch alle Gäste vorbei, ebenso wie bei den beiden unteren Zimmern der beiden zweistöckigen Häuser. Wir haben uns für eines der Zimmer dort in der ersten Etage entschieden und erhielten die Raumnummer 3 namens "Cocos" in dem vom Eingang aus zweiten Haus. Dort muss man zwar eine längere Treppe hinaufsteigen, genießt aber von oben einen wunderschönen Blick über die Anlage und auf die Palmen.
Alle Zimmer sind wunderschön, groß und sehr gut ausgestattet. Der Stil ist modern-tropisch, mit viel Teakholz und klaren Linien. Es gibt sehr viele Steckdosen für alle Systeme, also Universal-Anschlüsse, was in Sri Lanka eher selten ist. Man kann sich Kaffee oder Tee selbst zubereiten, und kleine Wasserflaschen werden täglich aufgefüllt. Die Zimmer sind mit ca. 46–47 m² sehr geräumig und luftig gestaltet.
Das Bett ist groß sowie sehr bequem und verfügt über ein hochwertiges Moskitonetz. Moskitos gab es zum Zeitpunkt unseres Besuchs zwar kaum, wir haben das Netz nachts dennoch heruntergelassen. Zusätzlich zur gut funktionierenden Klimaanlage gibt es über dem Bett einen Ventilator. Im Zimmer befinden sich zudem ein schöner Schrank mit Bügeln, ein Minikühlschrank, ein Safe, ein Schreibtisch sowie ein Tisch mit Stuhl.
Nachts hört man in allen Zimmern das Rauschen der großen Wellen; wer sich daran stört, sollte Ohrstöpsel im Gepäck haben. Davon abgesehen ist es sehr ruhig.
Sehr gut gefallen hat uns auch das halboffene Bad. Die Fenster sind nur mit Moskitonetzen verschlossen und lassen stets frische Luft herein. Die Dusche ist riesig und bietet drei Funktionen – an der Handbrause kann man sogar einen Massagestrahl einstellen. Erfreulicherweise gab es genug Wasserdruck, um diesen auch zu nutzen. Der Boden war nicht rutschig, lediglich eine kleine Ablage für Duschgel fehlte noch.
Rund um das Waschbecken gab es ausreichend Ablagefläche und einen großen Spiegel.
Auf dem Balkon stehen ein Tisch mit zwei Stühlen sowie eine große Doppelliege zum Entspannen. Sogar an zwei Kissen wurde hier gedacht, und blau-weiß gestreifte Pooltücher liegen im Zimmer bereit. Bei unserem Haus schien am späten Nachmittag irgendwann die Sonne auf die Liege, während der Balkon beim Nachbarhaus im Schatten unseres Hauses lag. Schatten findet man jedoch auch auf den Liegen direkt am Strand.







Zum Frühstück sitzt man im luftigen Restaurant unter Ventilatoren und schaut auf den Strand. Der Zugang zum Bereich erfolgt über eine mit Matten ausgelegte Brücke über einen kleinen Teich mit Kois; die Schuhe bleiben hier vor der Tür. Einige Gäste kamen zwar auch mit Schuhen herein, was jedoch nicht weiter kommentiert wurde. Der Fliesenboden im Restaurant ist sehr angenehm zu begehen.
Beim Frühstück kann man aus sechs verschiedenen Angeboten wählen, die im Übernachtungspreis inkludiert sind. Es gibt vier westliche Varianten und zwei aus der Küche Sri Lankas, die man allerdings am Vortag vorbestellen musste. Da wir in den kommenden Wochen noch genug einheimisches Frühstück bekommen werden, haben wir uns hier für die westliche Variante entschieden.
Eine Platte mit Früchten machte den Anfang; hier gab es neben Wassermelone, Papaya und Ananas auch eine halbe Passionsfrucht. Ich war begeistert. Dann folgten Eier nach Wahl und auch wenn es nicht auf der Karte stand, bekamen wir sogar pochierte Eier. Auch das Sri Lanka Omelette war hervorragend. Dazu gab es ein Glas Saft und Kaffee aus der French Press mit Milch.
Toast, Butter und und eine wunderbare Erdbeermarmelade rundeten das Angebot ab. Da habe ich die Ananasmarmelade liegen gelassen. Das war alles im Übernachtungspreis enthalten.
Man konnte sich natürlich auch auch noch Lassi, eine frische Kokosnuss, einen Milchshake oder andere Gerichte und Getränke à la carte gegen Aufpreis dazu bestellen. Wir hatten am ersten Tag nach Kokosnüsssen gefragt, am nächsten Tag wurden sie geliefert und wir konnten eine für 450 LKR genießen.





Das hoteleigene Restaurant namens Blue Dolphin ist hervorragend. Da es in direkter Laufnähe nur wenige Alternativen gibt, genießen die meisten Gäste hier ihr Abendessen direkt am Meer und ohne Straße davor. Auch wir waren dreimal hier essen.
Am ersten Abend hatte Michael sich Thunfisch bestellt, dazu gab es Fritten und Salat. Von den Pommes war er ganz begeistert, sie waren klein und sehr knusprig, einfach lecker. Später am Strand haben wir uns noch einmal eine Einzelportion mit Ketchup zum Mittagessen für jeweils 1.900 LKR bestellt.
Ich hatte mich für Mahi Mahi mit Püree und Gemüse entschieden, alles sehr lecker. Dazu tranken wir jeder einen Cocktail, und als Nachspeise war noch Platz für ein Schokoladeneis mit Banane und einen Affogato. Die Rechnung für den ersten Abend betrug 14.400 LKR.
Am zweiten Abend, nach einem wunderschönen Tag, gönnten wir uns die Empfehlung des Chefs: eine Seafood Platter für 2 Personen. Das war das teuerste Gericht auf der Sonderkarte. Für 9.500 Rupien gab es auf einer Platte einen kleinen Fisch, zwei kleine Thunfischsteaks, acht Garnelen, einige Tintenfischringe, eine Languste und eine Krabbe. Serviert wurde alles mit passendem Werkzeug zum Stochern und zum Panzerknacken.
Dazu gab es noch gebratenen Reis mit Gemüse, Salat und eine Schale Fritten. Wir tranken jeder eine große Flasche Lion Lager dazu und gönnten uns am Ende sogar noch eine Nachspeise. Michael hatte Schokotorte mit Eis, ich hatte einen Sonderwunsch: Vanilleeis mit frischer Passionsfrucht, der mir natürlich erfüllt wurde. Die Rechnung für diesen opulenten Abend betrug 14.850 LKR.
Am letzten Abend gab es dann eine kleine, aber leckere Pizza mit Meeresfrüchten für mich, und Michael hatte sich für Reis und Curry mit Huhn entschieden. Das fiel sehr üppig aus, und er war begeistert vom Geschmack. Auch das Huhn war ohne Knochen und eine großzügige Portion. Dazu ein Bier und mehr passte nicht mehr rein. Diese Rechnung betrug 13.800 LKR.








Eine sehr schöne Unterkunft direkt am Strand, gerne wieder!
Hier ist ein Link zur schönen Webseite Lanka Beach Boutique Bungalows & Villa.

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