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STRAND UND LAGUNE

Kalpitiya gilt als das Kitesurf-Mekka Asiens, wir haben relativ wenig davon mitbekommen, weil wir außerhalb der Saison vor Ort waren. Es gibt zwei Hauptwindzeiten: von Mai bis September weht ein kräftiger Südwestwind, während von Dezember bis März der Nordostwind zuverlässig bläst. Die flache Kalpitiya-Lagune ist ideal für Anfänger, während Fortgeschrittene die Wellen des Ozeans oder spezialisierte Spots wie Vella Island bevorzugen.

Eines der größten und intaktesten Korallenriffe Sri Lankas liegt hier direkt vor der Küste vor dem Elements Beach & Nature Resort und lädt in den ruhigen Monaten zum Schnorcheln und Tauchen ein. Auch das haben wir versäumt, aber die anderen Gäste kamen begeistert von ihrem Schnorcheltrip zurück.

Die Region und auch der Strand haben sich ihren ursprünglichen Charakter bewahrt. Statt großer Hotelburgen dominieren hier ökologisch geführte Resorts, kleine Bungalowanlagen und spezialisierte Kitesurfcamps, die oft nach dem "Barefoot-Luxus"-Prinzip geführt werden.

Wenn man am Hotelstrand steht, an dem es einige palmengedeckte Sonnendächer mit Liegen darunter gibt, sieht man auf der linken Seite noch immer eine große Ansammlung traditioneller Fischerboote. Sie werden hier Oruwas genannt und sind auch oft auf dem Wasser zu sehen, das tägliche Leben in den Dörfern ist auf dieser Halbinsel noch wenig vom Massentourismus beeinflusst.

An diesem Strandabschnitt, der auch Turtle Beach Kappalady genant wird, legen Schildkröten gerne Eier ab. Leider haben wir keine gesehen.

Direkt vor dem Resort liegen die beiden hauseigenen Boote mit türkisem Anstrich, ein Farbkonzept, das sich durch das ganze Resort zieht.

Sri Lanka Logo

Man befindet sich hier in der sogenannten Trockenzone Sri Lankas. Das bedeutet, dass es hier deutlich weniger regnet als im Süden oder im Hochland. Selbst während der Monsunzeit im restlichen Land bleibt es in Kalpitiya oft trocken und sonnig, was diese Region zu einem Ganzjahresziel macht.

In den Wintermonaten von November bis April lassen sich oft hunderte von Spinner-Delfinen gleichzeitig beobachten, und weiter draußen im tiefen Wasser ziehen Pottwale und gelegentlich auch Blauwale vorbei.

Für uns war es der perfekte Ort, um die letzten Tage noch einmal Sonne zu tanken und Ruhe zu genießen, bevor wir zurück nach Hause mussten. So machten wir am frühen Morgen oder am Abend Spaziergänge am naturbelassenen Strand, wie so oft von den Hunden des Hotels begleitet. Wer ein Netz voll Abfall einsammelt, bekommt im Resort dafür eine Tasse Kaffee. Aber meist waren es Muscheln oder kleinere Äste, die hier im Sand liegen. Am Übergang der Lagune sitzen oft Seeschwalben oder andere Wasservögel. Am gegenüberliegenden Ufer in Richtung Festland wachsen noch mehr Mangroven als auf der Seite zum Strand.

In der Region rund um die Kalpitiya-Halbinsel und die angrenzende Stadt Puttalam begegnet man einer besonderen Kuriosität: einer Population von wild lebenden Eseln. Diese Tiere sind ein lebendiges Erbe der kolonialen Geschichte Sri Lankas. Die Vorfahren dieser Esel wurden vor Jahrhunderten von arabischen Händlern auf die Insel gebracht. Sie dienten ursprünglich als Lasttiere, vor allem für den Transport von Waren und in der Salzgewinnung, die in den Salinen rund um Puttalam bis heute eine große Rolle spielt. Viele wurden freigelassen und bildeten über die Generationen hinweg eine wilde Population, die sich an das trockene Klima der Nordwestküste perfekt angepasst hat.

Man trifft sie überall, im Resort grasen sie gerne rund um die Bungalows und trinken aus den mit Wasser gefüllten Pflanzkübeln. Auch hier am Strand und am Rand der Lagune sieht man Esel in Gruppen. Sie sind meist recht friedlich, aber wie bei allen Wildtieren sollte man einen respektvollen Abstand halten und sie nicht füttern.
















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