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Nicht nur die große Lagune, an deren Ufer man bei einer Bootsfahrt entlang fahren kann, befindet sich hier im Hinterland des Rekawa Beach.
Zu Fuß konnten wir von unserem Hotel, dem Lanka Beach Boutique Bungalows & Villa noch einige flache Gewässer besuchen, die entlang der schmalen und unasphaltierten Zufahrtstraße zu den Hotels liegen. Einer dieser Seen trägt den Namen Parappuwa. Hier sahen wir schon bei der Ankunft mit dem Auto zahlreiche Wasservögel. Wir sind die Straße mehrmals abgelaufen, sie endete als Sackgasse im Wasser, das bei unserem Besuch recht hoch stand, denn es hatte zuvor viel geregnet.
In den flachen Lagunen rund um Rekawa findet man eine beeindruckende Konzentration an Wasservögeln. Das Brackwasser und die schützenden Mangroven bieten einen reich gedeckten Tisch aus kleinen Fischen, Garnelen und Inseken.
Durch das flache Wasser waten spezialisierte Jäger, die sich durch ihre langen Beine und Schnäbel auszeichnen. Stelzenläufer sind unverkennbar durch ihre extrem langen, dünnen rosa Beine und das kontrastreiche schwarz-weiße Gefieder. Sie stochern im weichen Schlamm nach Kleinstlebewesen, ebenso wie die Löffler.
Neben dem bekannten Seidenreiher sieht man oft den Purpurreiher, der sich perfekt im Schilf tarnen kann, oder den Paddybird oder Pond Heron. Dieser Schopfreiher wirkt im Sitzen unscheinbar braun, beim Abfliegen zeigt er jedoch seine strahlend weißen Flügel.
Auch Eisvögel sind meist an den schmalen Kanälen zwischen den Mangroven zu finden. Der Weißhalstriel oder White-throated Kingfisher sitzt oft auf exponierten Ästen und beobachtet nicht nur das Wasser, sondern auch das Ufer nach Krabben und Echsen.
Mit Glück sieht man hier auch Flecken-Pelikane. Diese majestätischen Vögel schwimmen manchmal in kleinen Gruppen auf den offeneren Wasserflächen der Lagune und fischen gemeinschaftlich. Wir haben hier immerhin einen Einzelnen gesehen und der war weit weg. An einer Seite des Sees gibt es einige alte Gräber, auch hier laufen Vögel über die Platten oder sitzen auf den noch vorhandenen Grabsteinen.
Auch Buntstörche, Enten und Kormorane sassen am Wasser, in den kahlen Bäumen am Rand des See kreischten Halsbandsittiche. Viele dieser gefiederten Bewohner sind Zugvögel, die den europäischen Winter an den warmen Lagunen Sri Lankas verbringen. Zwischen November und März ist die Artenvielfalt durch Gäste aus dem Norden noch einmal deutlich höher.





















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