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Bei dieser Unterkunft nahe Ella handelt es sich um ein typisches Homestay, und zwar der Familie Avendra, das besonders für die herzliche Atmosphäre und den spektakulären Ausblick bekannt ist. Die Familie bietet hier etwas außerhalb vom lauten Ort Ella lediglich drei Zimmer an. Da die Bewertungen gut waren, entschieden wir uns, das neueste und größere Zimmer für vier Personen zu buchen. In Ella selbst wollten wir auf gar keinen Fall wohnen, und diese Entscheidung war auch genau richtig, da uns das Städtchen selbst auch tatsächlich nicht gefallen hat.
Bei der Ankunft wird man freundlich von den beiden Söhnen des Hauses empfangen. Die Besitzerfamilie, vor allem Sunil und sein Sohn Imantha, der hauptsächlich mit den Gästen kommuniziert, ist außergewöhnlich hilfsbereit und freundlich.
Die Unterkunft bietet einen eigenen Tuk-Tuk-Service an, um Gäste in die Stadt oder zu Sehenswürdigkeiten wie Teefabriken und Wasserfällen zu bringen. Das haben wir gerne genutzt, zumal das rote Tuk-Tuk nagelneu war und wir so der hier herrschenden Tuk-Tuk Mafia mit überteuerten Preisen nicht in die Hände fielen. Man kann auch vom Ort aus anrufen und sich abholen lassen.
Auch Transfers zur nächsten Unterkunft in einem kleinen Toyota Bus sind verfügbar. Vater Sunil hat uns zu einem vernünftigen Preis nach Nuwara Eliya gefahren und unterwegs noch mit frischen Kokosnüssen und Bananen versorgt.
Es gibt eine kleine Rezeption, die sich unterhalb von unserem Zimmer befindet. Wenn man bezahlen möchte, sollte man daran denken, dass in der Unterkunft nur Barzahlung möglich ist. Man sollte sich also vorab mit ausreichend Bargeld versorgen.
Am frühen Morgen und am Abend haben wir auf der Terrasse bei unter 20 Grad ziemlich gefroren, da wir in den letzten Wochen an andere Temperaturen gewöhnt waren. Viele Vögel konnten wir von hier aus nicht beobachten, nur die frechen Hörnchen saßen am Morgen auf den umliegenden Bäumen und meckerten. Mehrere dicke Jackfrüchte hingen an den Stämmen rund um unser Chalet, und an der Zuwegung wuchs Tee.







Die Unterkunft liegt in der Station Road in Kithalella, etwa 1,8 bis 2 km vom Stadtzentrum von Ella entfernt. Von der Hauptstraße geht es erst steil und dann noch richtig eng bergab, sodass sich die Taxifahrer zu Recht nicht weiter hinuntertrauen. Daher wird man oben mitsamt dem Gepäck vom hauseigenen Tuk-Tuk oder dem gerade neu gekauften Toyota Town Ace Minibus abgeholt.
Die Lage mitten auf dem steilen Hang ist ruhig und naturverbunden. Der Hauptbahnhof von Ella ist ca. 3,7 Kilometer entfernt und entlang der Bahngleise nach einem steilen Abstieg auch gut zu Fuß zu erreichen.
Die Kommunikation erfolgt vorab unkompliziert per WhatsApp, wobei wir mitgeteilt haben, wann wir laut Google Maps ankommen werden. Die Unterkunft ist ein guter Ausgangspunkt für eine Wanderung zum Ella Rock und liegt etwa 7,1 km von der berühmten Nine Arch Bridge entfernt.






Hier stehen ein Doppelzimmer mit Balkon mit ca. 15 m², eine Villa mit kleiner Küche und ca. 18 m² sowie ein Duplex-Vierbettzimmer über zwei Etagen mit ca. 27 m² zur Verfügung. Während unseres Aufenthalts waren die anderen Zimmer stets ausgebucht.
Jedes Zimmer verfügt über einen eigenen Eingang und einen Sitzbereich auf der Terrasse, an dem das Frühstück und auf Wunsch auch das Abendessen serviert werden. Vom Balkon hat man einen schönen Blick auf die Berge, die bei unserem Aufenthalt leider meist im Dunst lagen. Unterhalb von unserem Zimmer hat man die Rezeption eingerichtet. Im eigenen Garten rundum wachsen viele verschiedene Obst- und Gemüsesorten, und ganz weit unten kann man ein Stück des Eisenbahngleises und den ein paarmal am Tag vorbeifahrenden Zug erkennen.
Von unserem Balkon aus gelangt man in einen Raum, in dem ein Tisch mit vier Stühlen steht, falls es zu kalt ist, um draußen zu essen. Hier gibt es auch einen Kühlschrank mit Snacks und zwei Dosen Limonade, die kostenlos sind. Auch Tee und Kaffee kann man sich hier zubereiten.
In der unteren Etage befindet sich auch in das Badezimmer. Ein paar künstliche Blumen rund um den Spiegel und die passende Beleuchtung machen es gemütlich und außergewöhnlich. Auch die Dusche war hier angenehm und funktionierte gut, alles sah neu und gepflegt aus. Rechts von der Badezimmertür gibt es im Hauptraum eine Ablage mit Spiegel darüber und einem Hocker zum Frisieren, dort lag auch ein Föhn.
Eine steile und leider sehr abenteuerliche Treppe mit unterschiedlichen Stufen, die zudem noch um die Ecke führen, geht es dann hinauf in den Schlafbereich.
Unter dem Spitzdach stehen zwei Queen-Size-Betten, von denen leider nur eines mit Kopfkissen und Bettwäsche bezogen war. So wurde es für uns etwas eng in der Nacht. Vor den Betten kann man rote Vorhänge herunterlassen, da es keinen Sicht- und Lichtschutz direkt an den Fenstern gibt. Hier stehen Nachttische nebenan und es gibt über jedem Bett eine Leselampe zusätzlich zur Beleuchtung am Bett. Die Klimaanlage haben wir nicht gebraucht, denn sie konnte leider nicht heizen.
Zwei flache Sitzsäcke vor dem Panoramafenster laden zum Entspannen mit Aussicht ein. Jedenfalls jüngere Besucher; wir alten Säcke haben die gar nicht erst ausprobiert, weil wir da sicher nur mit Mühe wieder hochgekommen wären.
Leider muss man nachts die fiese Treppe hinunter zur Toilette gehen. Langsam und vorsichtig sollte man sich hier bewegen. Beim Aufstieg blenden die eingebauten Lampen, also nutzt man besser eine Taschenlampe.
Mit den vielen Vierfach-Schaltern konnte man gefühlt ein Dutzend Lampen aktivieren. Dabei hat man hier jeweils auf einem Schalterpanel 4 Lampen mit ähnlicher Lichtstimmung zusammengefasst, z.B. 4 Strahler und 4 etwas romantischere Leuchtkörper. Diese konnten wahlweise einzeln oder mit einem Griff zusammen geschaltet werden.








Das Frühstück ist hier ein Highlight, denn es ist reichhaltig und abwechslungsreich. Besonders hervorzuheben ist vor allem der Teller mit einer großen Auswahl an frischen Früchten, darunter auch einige, die wir noch gar nicht kannten und erst einmal identifizieren mussten. Neben Mangos, Papaya, Mandarinen, Jackfrucht und Ananas gab es auch eine halbe Passionsfrucht, eine Scheibe frischen Kakao und Stachelannone. Auch Sorten, die uns weniger zusagten, wie Holzapfel oder harte Guaven mit vielen Kernen, waren dabei.
Dazu gab es Pfannkuchen und lokale Spezialitäten wie Coconut Roti oder Hoppers, leider ohne viel Füllung, sowie Toast, Marmelade, Butter und Kithul-Palmensirup. Leider passte dieser nicht zum bereits gesüßten Joghurt, der in 80-Gramm-Plastikbechern serviert wurde.
Ein großes Glas mit frischem Fruchtsaft gehörte hier ebenso zum Frühstück, wobei es jeden Tag eine andere Sorte gab. Der Kaffee war traditionell, man konnte ihn selbst in einer Glaskanne mit Drahtfilter aufgießen.







Auf Wunsch können auch Mittag- oder Abendessen zubereitet werden, die von der Mutter frisch gekocht werden. Da wir keine Lust auf Disco und Abgase in Ella hatten, haben wir hier die schöne Terrasse mit Ruhe und Ausblick auf die angehenden Lichter im Tal genutzt. Eine schöne Stimmung, hier brauchten wir aber eine Jacke. Es wurde schnell ziemlich kühl.
Das Menü kam per WhatsApp, und so bestellten wir auch. Es gab das übliche Angebot mit Reis und Curry (mit und ohne Fleisch), dazu Fried Rice, Fried Noodles, Kottu, Pasta oder Devilled, also die sri-lankische Antwort auf das chinesische "Süß-Sauer", aber mit deutlich mehr Feuer. Wahlweise mit Huhn, Ei oder vegan. Am ersten Abend hatte ich Rice und Curry und Michael gebratene Nudeln mit Huhn.
Wir hatten das gar nicht fotografiert, denn es wurde schnell kalt (das Essen und die Luft) und windig noch dazu, und wir wollten nur schnell wieder rein. Michael hatte am zweiten Abend Kottu und ich Lust auf Creamy Chicken Pasta. Die Nudeln kamen mit einer leckeren hellen Sauce. Dazu tranken wir Lion Lager Bier.
Am letzten Abend gab es noch einmal Kottu für Michael und Nudeln mit Ei für mich, dazu wieder zwei Bier, die wir uns mit einer längeren Wanderung auf den Gleisen verdient hatten.
Die Mahlzeiten waren sättigend und lecker und wurden zu den von uns gewünschten Zeiten bereitgestellt. Es war uns etwas zu wenig gewürzt, hier wird leider auch alles an den Gaumen der meist ausländischen Gäste angepasst. Daher bekamen wir hausgemachte Chilipaste dazu geliefert, was aber am Ende nicht das Gleiche ist wie mit Gewürzen scharf angebraten. Das Huhn musste man teilweise leider auch mit der Lupe suchen.





Eine nette Unterkunft weit abseits vom Rummel in Ella mit schöner Aussicht.
Hier ist ein Link zu Booking.com direkt zur Unterkunft Guest Inn Avendra.

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